Armutsrisiken Ernährermodell und Hausfrauenehe?

Armutsrisiken Ernährermodell und Hausfrauenehe?
Eine Bremische Bestandsaufnahme zur Zusammensetzung von Familieneinkommen Frauen.Salon Bremen - ein Angebot für politisch interessierte Frauen in Bremen und umzu fand am Donnerstag, den 18. April 2013, 20:00 Uhr im Restaurant Port, Am Speicher XI 1, 28217 Bremen statt.

Niedriglöhne sind längst kein gesellschaftliches Randphänomen mehr. Immer mehr Menschen können trotz einer Vollzeittätigkeit ihre Existenz nur noch mit staatlicher Unterstützung sichern. Dies gilt insbesondere für Familien. Dass beide Partner arbeiten wird damit, zusätzlich zum Wunsch vieler Frauen nach eigener Erwerbstätigkeit, für immer mehr Familien zur finanziellen Notwendigkeit. Dennoch basiert das Einkommen von mehr als 20 Prozent aller Familien in Bremen immer noch auf dem klassischen Modell eines zumeist männlichen Ernährers im Normalarbeitsverhältnis Sei es weil sie einem traditionellen Familienbild anhängen, kein Betreuungsplatz vorhanden ist, oder die Kosten für diesen eine Erwerbstätigkeit der Frau finanziell unattraktiv macht.

Gemeinsam mit Jessica Hotze und Dr. Irene Dingeldey vom Institut für Arbeit und Wirtschaft (IAW) diskutierten wir darüber, warum das Ernährermodell immer noch eine hohe Attraktivität hat und inwieweit dieses Modell ein Armutsrisiko für Familien darstellt.